Der Lasttrennschalter wird zwischen dem Zählerschrank und dem Wechselrichter installiert, um den Wechselrichter sicher vom Netz trennen zu können.
Nach der neuen NEN1010 sind Installateure verpflichtet, in der Nähe des Wechselrichters einen Lasttrennschalter anzubringen, damit Sie bei Bedarf sicher am Wechselrichter arbeiten können. Vor allem wichtig, wenn mit mehreren Personen an der Anlage gearbeitet wird oder wenn der Wechselrichter weit vom Verteilerkasten entfernt hängt.
Achtung! Achten Sie nach dem Anbringen des Lasttrennschalters darauf, dass Sie das Erdungskabel nicht mitschalten.
Warum ein Lasttrennschalter für Solarmodule Pflicht ist
Seit der NEN 1010 muss zwischen dem Wechselrichter und dem Zählerschrank ein Schalter sitzen, mit dem Sie den Wechselrichter in einem Handgriff vom Netz trennen können. Dieser Lasttrennschalter für Solarmodule sorgt dafür, dass ein Monteur, ein Feuerwehrmann oder Sie selbst nicht erst den gesamten Zählerschrank durchsuchen müssen, bevor sicher an der Anlage gearbeitet werden kann.
Diese ABB-Ausführung ist eine Aufputz-Variante in Dunkelgrau, sodass sie neben einem Wechselrichter in einem Schuppen oder einer Garage nicht aus dem Rahmen fällt. Der Schalter lässt sich mit einer Vierteldrehung bedienen und die Schaltstellung ist aus der Ferne ablesbar.
Montage in der Praxis
- So nah wie möglich am Wechselrichter. Das ist die Stelle, an der man ihn braucht.
- Auf Augenhöhe und erreichbar. Nicht hinter einem Schrank, nicht über einer mit Material vollgestellten Werkbank.
- Deutlich gekennzeichnet. Bringen Sie ein Etikett an, damit sofort klar ist, dass dies der Lasttrennschalter für Solarmodule ist und nicht ein beliebiger Stromkreis.
- Richtige Pole. Bei 1-phasig schalten Sie Phase und Neutralleiter, bei 3-phasig alle Phasen und den Neutralleiter.