Dieses komplette Selbstbau-Set 35 Solarmodule Hochleistung können Sie selbst installieren und ganz nach Wunsch zusammenstellen. Ein komplettes Set besteht aus Solarmodulen, einem Wechselrichter, komplettem Befestigungsmaterial und Verkabelung. Wenn Sie alle Schritte durchlaufen, wissen wir genau, was Sie brauchen, und Sie sehen einen Preis, der genau auf Ihre Situation zugeschnitten ist.
Schritt 1: Solarmodule
Wählen Sie die 54 Solarmodule, die Sie in Ihrem Set 35 Solarmodule Hochleistung verwenden möchten. Sie haben die Wahl zwischen Poly-Modulen (dunkelblau mit Aluminiumrahmen) oder Mono-Modulen (schwarz). Die Qualität ist identisch, es geht rein um die Farbe. Die genauen Spezifikationen finden Sie im Datenblatt oder direkt beim Modul im Webshop.
Schritt 2: Wechselrichter
Wählen Sie den gewünschten Wechselrichter. Es gibt sie in verschiedenen Preisklassen.
Growatt ist ein chinesischer Wechselrichter mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Diese Wechselrichter sind sehr flexibel, starten früh und schalten spät ab. Dadurch wird Ihr Ertrag maximiert. Ein Modul mehr oder weniger ist für diese Wechselrichter meist überhaupt kein Problem. Außerdem ist Growatt für seine leisen Wechselrichter mit natürlicher Kühlung bekannt.
SMA-Wechselrichter werden in Deutschland produziert und sind etwas teurer, dafür aber deutlich weniger nachsichtig. Bei SMA kommt es auf die angeschlossene Spitzenleistung sehr genau an.
Solaredge ist wegen des guten Umgangs mit Verschattung ein beliebter Wechselrichter, aber relativ teuer. Diese Wechselrichter funktionieren ausschließlich dann, wenn jedes Modul mit einem SolarEdge Optimizer ausgestattet ist.
Wichtig ist, dass Sie prüfen, welchen Netzanschluss Sie haben. Haben Sie einen 1-phasigen Anschluss? Dann passt oft ein größerer einphasiger Wechselrichter an Ihren freien Stromkreis. Haben Sie einen 3-phasigen Anschluss? Dann wechseln Sie besser früher auf einen 3-phasigen Wechselrichter. Schließen Sie Ihren Wechselrichter immer an einen freien Stromkreis an, um Brandgefahr zu vermeiden, so wie es die NEN 1010:2015 vorschreibt.
Schritt 3 + 4: Optimizer / Monitoring
Haben Sie Verschattung auf Ihrem Dach? Dann kann es sich durchaus lohnen, die verschatteten Module zu optimieren. Tigo Energy bietet eine schöne Lösung, bei der Sie nur diese Module mit einem Optimizer ausstatten müssen. Das spart erheblich Kosten. Diese Optimizer können Sie problemlos auch später noch zu Ihrem Set hinzufügen.
Es macht unglaublich süchtig, die Leistung Ihres Selbstbau-Sets zu überwachen. Das geht natürlich über das Display am Wechselrichter, aber wie fantastisch ist es, die Grafiken rund um die Uhr über Handy oder Computer im Blick zu behalten!
Schritt 5 + 6 + 7: Dachtyp / Montageart / Reihen
Um zu bestimmen, welches Befestigungsmaterial für Ihr Dach geeignet ist, bitten wir Sie, uns Ihren Dachtyp mitzuteilen. Anschließend geben Sie an, welchen Dachhaken / Clip / welche Schraube / Stütze oder welchen Montagefuß Sie benötigen. Der Preis, den Sie sehen, gilt nicht für 1 Dachhaken, sondern für das komplette Befestigungsmaterial unter Verwendung dieses Hakens. Wir fragen Sie außerdem, ob Sie die Module im Hochformat (portrait) oder im Querformat (landscape) verlegen möchten. Hochformat bedeutet, dass die kurze Seite von in der Regel 1000mm waagerecht liegt. Im Querformat liegt die lange Seite von in der Regel 1650 mm waagerecht. Die Montage im Querformat ist immer etwas teurer, weil Sie dann mehr Schienen benötigen. Wir liefern die Montageschienen immer waagerecht. Zum Schluss bitten wir Sie, die gewünschte Anzahl Reihen anzugeben. Damit meinen wir die Anzahl der waagerechten Reihen. Daran können wir berechnen, wie viele Endstücke Sie benötigen, um Ihr komplettes Solarmodul-Set selbst zu montieren.
Schritt 8: Verkabelung
Ein komplettes Selbstbau-Set 35 Solarmodule Hochleistung kommt nicht ohne Solarkabel aus. Dieses führt vom Wechselrichter zum nächstgelegenen Modul und vom entferntesten Modul wieder zurück zum Wechselrichter. Hinter den Modulen sitzen kurze Kabel, sodass nebeneinanderliegende Module immer miteinander verbunden werden können. Dafür brauchen Sie also keine zusätzlichen Meter. Wenn Sie uns sagen, wie viele Meter Sie benötigen, um Ihr entferntestes Modul anzuschließen, liefern wir diese Länge 2-mal, oder 4-mal, wenn Sie einen Wechselrichter gewählt haben, der mehrere Strings verarbeiten kann. Die MC4 Steckverbinder pressen wir bereits an, sodass Sie keine spezielle MC-4 Zange anschaffen müssen. Möchten Sie die Steckverbinder lieber selbst anpressen? Kein Problem, sagen Sie uns kurz Bescheid.
Nach der neuen NEN 1010:2015 ist die Erdung der Module Pflicht. Dazu verbinden Sie den nächstgelegenen Modulrahmen über ein Erdungskabel mit dem Wechselrichter. Wenn Sie bei uns ein Erdungskabel bestellen, pressen wir bereits Kabelschuhe an. Auch das erspart Ihnen die Anschaffung einer Crimpzange. Zum Schluss verbinden Sie den Wechselrichter über ein YMVK Kabel mit dem Zählerschrank. Das 3-adrige Kabel eignet sich für einen einphasigen Wechselrichter. Haben Sie einen 3-phasigen Wechselrichter gewählt? Dann wählen Sie das 5-adrige YMVK Kabel.
Schritt 9: Prüfen Sie Ihr Selbstbau-Set 35 Solarmodule Hochleistung und legen Sie es in den Warenkorb
Wenn Sie alle Schritte durchlaufen haben, können Sie Ihre Auswahl prüfen und das komplette Selbstbau-Set 35 Solarmodule Hochleistung in den Warenkorb legen. Haben Sie einen besonderen Aufbau oder andere Wünsche? Geben Sie das bitte bei der Bestellung im Bemerkungsfeld an. Dann wissen wir, was wir einpacken müssen. Wir peilen meistens die Lieferung am nächstfolgenden Samstag an, aber manchmal klappt das nicht. Dann haben Sie Ihre Module in der Regel eine Woche später im Haus und können sie montieren. Kommen Sie nicht weiter? Melden Sie sich gerne bei uns! Unsere Beratung aus der Ferne endet nicht mit der Lieferung.