Growatt Smart Meter TPM-6CT-C-EU – Intelligenter 3-Phasen-Zähler für effizientes Energiemanagement
Der Growatt Smart Meter TPM-6CT-C-EU ist ein fortschrittlicher, dreiphasiger Smart Meter, der perfekt zu den APX-Batteriesystemen und Wechselrichtern von Growatt passt. Mit diesem Zähler lassen sich bestehende PV-Anlagen mit einer Leistung von mehr als 8 kW mit Growatt APX-Batterien erweitern, selbst bei dreiphasigen Systemen.
Wichtigste Merkmale
- Effizientes Netzmanagement und Einspeisebegrenzung
Der TPM-6CT-C-EU misst sowohl die Energiezufuhr als auch die Energieabgabe ins bzw. aus dem Netz. Dies ermöglicht eine Einspeisebegrenzung, sodass überschüssige Energie optimal genutzt werden kann, ohne das Netz zu überlasten. - Vielseitig einsetzbar mit Growatt-Speichersystemen und EV-Ladegeräten
Dieser intelligente Zähler arbeitet nahtlos mit den Energiespeichersystemen undEV-Ladegerätenvon Growatt zusammen und sorgt so für ein integriertes und effizientes Energiemanagement sowohl für private als auch für gewerbliche Anwendungen. - Präzise Messung und zuverlässige Konnektivität
Der TPM-6CT-C-EU bietet präzise Messungen mit einer Genauigkeit von 0,5 % bei Spannung und Strom sowie einer Genauigkeit von 1 % bei der Leistung. Dank der Modbus-RTU-Kommunikation besteht eine stabile und schnelle Verbindung zum Wechselrichter für den Datenaustausch in Echtzeit.
Installation und technische Daten
- Montage: Einfache Installation auf einer DIN-Schiene.
- Eingangsspannung: Geeignet für Spannungen von 100–415 V (3P3W) L-L und 57,7–240 V (3P4W) L-N.
- Betriebstemperatur: Ausgelegt für den Betrieb zwischen -25 °C und +55 °C.
- Kommunikation: Ausgestattet mit RS485-Kommunikation und Modbus-RTU-Protokoll bei einer Übertragungsrate von 9600 Baud.
Der Growatt Smart Meter TPM-6CT-C-EU ist die ideale Wahl für alle, die ihre 3-Phasen-PV-Anlage um eine Growatt-Batterie erweitern und optimal von der Einspeisebegrenzung sowie der effizienten Zusammenarbeit mit anderen Growatt-Geräten profitieren möchten.
CT-Klemmen an die richtige Phase anschließen
Bei einem 3-Phasen-System ist es wichtig, dass jede CT-Klemme zur richtigen Phase gehört.
Das bedeutet, dass CT1 zu L1 gehört, CT2 zu L2 und CT3 zu L3.
Der Energiezähler, Wechselrichter oder Batteriecontroller kombiniert nämlich die Strommessung der CT-Klemme mit der Spannungsmessung derselben Phase.
Befindet sich eine CT-Klemme an der falschen Phase, kann das System zwar Strom erkennen, die Leistung wird jedoch falsch berechnet.
Dadurch können Verbrauch, Einspeisung, Import, Export und Batteriesteuerung falsch angezeigt oder gesteuert werden.
Wie überprüft man, ob die Stromwandlerklemme an der richtigen Phase sitzt?
Dies kannst du mit einem Multimeter im Wechselstrom-Modus überprüfen.
Das Prinzip ist einfach: Du vergleichst den Leiter, um den die CT-Klemme gelegt ist, mit dem Spannungseingang der Phase, zu der diese CT gehört.
Messen Sie beispielsweise zwischen:
- der Leitung, um die CT1 gewickelt ist, und dem L1-Spannungsanschluss
- der Leiter, um den CT2 gewickelt ist, und dem L2-Spannungsanschluss
- der Leiter, um den CT3 gewickelt ist, und dem L3-Spannungsanschluss
Wenn du zwischen denselben Phasenpunkten misst, beträgt die Spannungsdifferenz etwa 0 V bis zu einigen Volt.
Wenn du zwischen zwei verschiedenen Phasen misst, misst du in der Regel etwa 400 V.
Praktische Faustregel
- 0 V oder fast 0 V = gleiche Phase
- ca. 400 V = andere Phase
Beispiel: Messen Sie zwischen der Leitung von CT1 und L1 etwa 400 V, zwischen derselben Leitung und L2 jedoch etwa 0 V?
Dann ist CT1 also nicht an L1, sondern an L2 angeschlossen.
Welche Spannungen sind normalerweise zu erwarten?
In einer normalen 3-Phasen-Anlage in den Niederlanden liegen die Werte meist bei etwa:
- L1 – N ≈ 230 V
- L2 – N ≈ 230 V
- L3 – N ≈ 230 V
- L1 – L2 ≈ 400 V
- L2 – L3 ≈ 400 V
- L1 – L3 ≈ 400 V
Diese Messungen helfen Ihnen dabei, zu überprüfen, ob die Spannungsanschlüsse logisch verdrahtet sind und ob die Stromwandlerklemmen an der richtigen Phase liegen.
Führen Sie zusätzlich einen Lasttest durch
Eine besonders praktische Überprüfung ist ein Lasttest. Schalten Sie ein deutlich erkennbares einphasiges Verbrauchergerät ein, zum Beispiel einen Wasserkocher, eine Baustellenlampe oder einen Elektroheizkörper,
und beobachten Sie am Messgerät, in der App oder im Monitoring, auf welcher Phase der Verbrauch ansteigt.
- Last auf L1 eingeschaltet → nur L1 sollte deutlich ansteigen
- Last an L2 eingeschaltet → nur L2 sollte deutlich ansteigen
- Last auf L3 eingeschaltet → nur L3 muss deutlich ansteigen
Erscheint die Last auf der falschen Phase, sind die CT-Klemmen untereinander vertauscht oder stimmt die Verbindung zwischen Strommessung und Spannungsmessung nicht.
Achten Sie auch auf die Ausrichtung der Stromwandlerklemme
Neben der richtigen Phase ist auch die Richtung wichtig. Auf vielen CT-Klemmen ist ein Pfeil abgebildet.
Dieser Pfeil gibt an, wie die Stromrichtung interpretiert wird. Ist die CT-Klemme verkehrt herum angebracht, kann das System Einspeisung und Entnahme vertauschen.
Sehen Sie bei normalem Verbrauch negative Werte oder eine unlogische Rückspeisung? Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Stromwandlerklemme verkehrt herum sitzt.
Worauf müssen Sie außerdem achten?
- Bringen Sie die Stromwandlerklemme immer an einer einzelnen Ader an, meist an der Phase.
- Nicht um ein komplettes Kabel mit Phase und Nullleiter zusammen, da sich sonst die Magnetfelder gegenseitig aufheben.
- Bei 3-Phasen-Systemen: Halten Sie die Reihenfolge CT1-L1, CT2-L2, CT3-L3 ein.
- Klicken Sie die CT-Klemme vollständig zu.
- Überprüfen Sie bei ungewöhnlichen Messwerten immer zuerst die Phasenanordnung und anschließend die Richtung.
Diese Messungen werden häufig im Zählerschrank an unter Spannung stehenden Phasenleitern durchgeführt. Verwenden Sie nur geeignetes Messwerkzeug und arbeiten Sie sicher.
Wenn Sie Zweifel hinsichtlich der Messung oder des Anschlusses haben, lassen Sie diese Arbeiten von einem qualifizierten Installateur durchführen.
Achtung: CT-Klemmen sind nicht einfach austauschbar
Eine CT-Klemme mag wie eine einfache Messklemme aussehen, ist aber technisch gesehen ein wichtiger Bestandteil der Messung.
Der Wechselrichter, der Stromzähler oder die Heim-Batterie erwarten ein ganz bestimmtes Signal von der CT-Klemme. Deshalb ist eine CT-Klemme nicht einfach so
mit einer anderen Marke oder einem anderen Typ austauschbar.
Eine CT-Klemme misst den Strom in einem Kabel und wandelt ihn in ein kleines Messsignal um. Dieses Signal kann beispielsweise ein kleiner Strom sein,
wie 50 mA, oder eine geringe Spannung, wie 333 mV oder 1 V. Das angeschlossene Gerät rechnet das Messsignal anschließend in den tatsächlichen Strom in Ampere um.
Wenn das Verhältnis oder das Ausgangssignal nicht stimmt, misst das System falsch. Bei einer gewöhnlichen Energiemessung ist das schon ärgerlich, aber bei einer
Heimbatterie, einer dynamischen Regelung oder einer Einspeisebegrenzung kann dies dazu führen, dass das System genau in die falsche Richtung regelt.
Welche Eigenschaften müssen übereinstimmen?
- CT-Verhältnis, zum Beispiel 100 A/50 mA, 120 A/40 mA oder 100 A/333 mV.
- Ausgangstyp: Stromausgang in mA oder Spannungsausgang in mV/V.
- Maximaler Messstrom, zum Beispiel 100 A, 120 A oder 250 A.
- Messwiderstand: Befindet sich der Messwiderstand in der CT-Klemme oder im Gerät?
- Pinbelegung und Stecker: Ein passender Stecker ist nicht automatisch elektrisch kompatibel.
- Faserichtung und Polarität: wichtig für Import, Export, Laden und Entladen.
- Genauigkeit und Phasenverschiebung: besonders wichtig bei der Leistungsmessung.
Verwenden Sie diese Stromwandlerklemme daher nur bei Geräten, für die sie laut Herstellerangaben geeignet ist. Sind Sie sich unsicher? Verwenden Sie dann lieber die Original-
Stromwandlerklemme oder prüfen Sie die technischen Daten sorgfältig, bevor Sie den Anschluss vornehmen.
Wie funktioniert eine CT-Klemme?
CT steht für Current Transformer, also Stromwandler. In der CT-Klemme befindet sich ein Magnetkern, der von einer Spule umgeben ist.
Das Kabel, um das Sie die Klemme klemmen, bildet die Primärseite des Transformators. Meist handelt es sich dabei um eine einzige Wicklung: das Phasenkabel selbst.
Wenn Wechselstrom durch das Kabel fließt, entsteht um dieses Kabel herum ein wechselndes Magnetfeld. Der Kern der CT-Klemme fängt dieses
Magnetfeld auf. Dadurch wird in der Spule der CT-Klemme ein kleines elektrisches Signal erzeugt. Je mehr Strom durch das Kabel fließt,
desto größer wird das Messsignal.
Warum kann eine falsche Stromwandlerklemme Probleme verursachen?
Eine falsche CT-Klemme kann dazu führen, dass das Gerät einen zu hohen, zu niedrigen oder sogar umgekehrten Wert misst. Bei Solarmodulen und
Heimbatterien kann das erhebliche Folgen haben.
- Die Batterie lädt sich auf, obwohl sie sich eigentlich entladen sollte.
- Die Batterie entlädt sich, obwohl gerade Solarstrom zur Verfügung steht.
- Der Wechselrichter geht davon aus, dass Strom zurückgespeist wird, obwohl Strom entnommen wird.
- Die Einspeisebegrenzung funktioniert nicht richtig oder reagiert zu spät.
- Der angezeigte Verbrauch oder die Einspeisung stimmt nicht.
- Ein 3-Phasen-System misst die Phasen falsch oder vertauscht.
Wie kann man feststellen, welche Art von Stromwandlerklemme man hat?
Schauen Sie immer zuerst auf das Etikett oder das Datenblatt. Bei vielen Stromwandlerklemmen ist das Übersetzungsverhältnis direkt angegeben, zum Beispiel:
- 100 A/50 mA – Stromausgang
- 120 A/40 mA – Stromausgang
- 100 A/333 mV – Spannungsausgang
- 250 A/5 A – industrieller Stromwandler
- 2000:1 – Verhältnis zwischen Primär- und Sekundärstrom
Steht auf der Stromwandlerklemme „mA“? Dann handelt es sich meist um einen Stromwandler mit Stromausgang. Steht dort „mV“ oder „V“?
Dann handelt es sich meist um einen Stromwandler mit Spannungsausgang, oft mit eingebautem Messwiderstand.
Mit einem Multimeter kannst du den Widerstand zwischen den beiden Drähten der Stromwandlerklemme messen. Das sagt zwar nicht direkt etwas über das genaue Stromwandlerverhältnis aus,
kann aber helfen festzustellen, ob die Klemme unterbrochen ist und ob wahrscheinlich eine Spule oder ein eingebauter Messwiderstand vorhanden ist.
Wenn du das Übersetzungsverhältnis überprüfen möchtest, kannst du die Stromwandlerklemme mit einer bekannten Last testen. Bei einer Stromwandlerklemme mit Spannungsausgang misst du mit dem Multimeter in AC mV oder AC V. Wenn du beispielsweise bei 10 A etwa 33 mV misst, ergibt das umgerechnet etwa 333 mV bei 10 A. Das deutet auf eine 100 A/333 mV-Stromwandlerklemme hin.
etwa 333 mV bei 100 A. Dies deutet auf eine 100-A/333-mV-CT-Klemme hin.
Bei einer CT-Klemme mit Stromausgang musst du für eine sichere und korrekte Messung in der Regel mit einem geeigneten Lastwiderstand arbeiten. Damit wandelst du
den Sekundärstrom in eine messbare Spannung um. Tu dies nur, wenn du weißt, was du tust, und vermeide, dass ein klassischer Strom-CT offen bleibt,
, während Strom durch das Primärkabel fließt.
Was musst du beim Anschließen beachten?
- Legen Sie die Stromzangenzange um eine einzelne Ader, meist die Phase. Nicht um ein komplettes Kabel mit Phase und Nullleiter zusammen.
- Achten Sie auf die Pfeilrichtung an der Stromwandlerklemme. Die Richtung bestimmt, wie Import und Export interpretiert werden.
- Bei 3-Phasen-Systemen: Schließen Sie CT1 an L1, CT2 an L2 und CT3 an L3 an.
- Überprüfen Sie die Phasenfolge, wenn ungewöhnliche oder negative Werte angezeigt werden.
- Klicken Sie die CT-Klemme vollständig zu. Ein schlecht geschlossener Kern kann zu ungenauen Messwerten führen.
- Verlängern Sie die CT-Kabel nicht ohne Weiteres. Überlänge, schlechte Verbindungen oder falsche Kabel können die Messung beeinflussen.
- Platzieren Sie den Stromwandler am richtigen Messpunkt, in der Regel am Anfang der Anlage, damit das System den gesamten Verbrauch und die gesamte Rückspeisung messen kann.
Arbeiten Sie nur dann im Zählerschrank, wenn Sie wissen, was Sie tun. CT-Klemmen werden häufig um Haupt- oder Phasenleiter angebracht, an denen gefährliche Spannungen
und Ströme anliegen. Schalten Sie die Stromversorgung nach Möglichkeit sicher ab und lassen Sie Arbeiten im Zweifelsfall von einem qualifizierten Installateur durchführen.